Poesie ist ein Möglichkeitsraum.
kristallines Licht in der Früh, schräge Schatten, knallfarbene Mittagshitze abends pastellisieren Luft und Wärme
Am Ende bleiben die Disteln die Grasbüschel schon strohig geworden Klee und Margeriten verblüht alles Schmackhafte abgegrast von der verschmähten Schafgarbe gibts noch reichlich
(in memoriam Christine Lavant)
ein weites Kärntner Tal sanfte Bergriesen bis hoch droben bewaldetSchatten zeichnen ein Gesicht in den felsigen Hang auf der gegenüberliegenden Seite
Im hohen Gras sitzen den Gräsern zuschauen wie sie sich neigen zittern verbeugen
Berge in Zuckerwatte, aufsteigender Nebel,würzige Luft, Sprühregen im Gesicht
einlullendes Plaudern der Hühnerein unzeitig krähender Hahn das gründliche Grasen der Glicka